We listen and we don't judge

We listen and we don’t judge

Heutzutage kann man super damit Leben, meine Oma hat das auch oder auch gut: Wie schrecklich, jetzt darf er ja nie wieder Zucker essen.

Wir verdrehen schon die Augen. Die vielen anderen sind sehr verständnisvoll und haben es sicher nur gut gemeint. Hierbei handelt es sich um ein wichtiges Thema – besonders für uns Betroffene. Ich stelle mir die Frage: Was ist schlimmer? Das permanente gut reden, das beschwichtigen, der hoffnungslos naive Gedanke, wie gut man ja nun alles managen kann und wie leicht es ja jetzt geht. Oder die Hysteriker, Schwarzmaler – die mit dem gewissen wehleidigen Blick. Und dann denke ich mir immer wieder: Gewisse Herausforderungen suchen sich förmlich die Kämpfernaturen – die Optimisten. Was genießen wir unser Leben und wie schwer ist das für viele vorstellbar? Ich kann nie verstehen, wie man sein Leben nur in Problemen denken kann, wenn es doch so fantastisch ist.

Aber es ist die Unwissenheit und Unsicherheit der Menschen, die aus ihnen spricht. Es wird mir oft bewusst, wie unbeholfen und wenig empathisch unsere Gesellschaft ist – das tut auch manchmal weh und ärgert mich. T1D begleitet uns und gibt uns einige Leitplanken, aber wenn wir unseren Großen Bruder BIG D gut pflegen, sind wir vogelfrei.

Um ein für alle Mal die größten Mythen zu klären. Let’s listen and don’t judge!

  • Lotterie des Lebens: T1D liegt nicht an der falschen Ernährung oder zu wenig Bewegung, es handelt sich dabei um eine irreversible Autoimmunerkrankung.
  • Size matters: Man darf wirklich alles essen, dabei ist Dosierung und Timing des Insulins wichtig.
  • No days off: Es gibt keine Pause, das T1D Management sollte Tag und Nacht gut überwacht werden.
  • Sporty people: Alle Sportarten können praktiziert werden, auch auf professioneller Ebene haben es viele Sportler bereits bewiesen.
  • Key is key: Insulin ist nichts schlechtes oder giftiges, es handelt sich dabei um ein überlebenswichtiges Hormon, der sogenannte Schlüssel für den Zucker um in die Zellen zu gelangen.
  • Sweet like sugar: Im Unterzucker wird niemals Insulin benötigt, ausschließlich schneller Zucker hilft.
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